Hausbock

Der zwischen 8 und 25 mm lange Hausbock ist schwarz oder braun gefärbt und trägt charakteristische weiße Flecken auf seinen Flügeldecken. Sein Halsschild weist zwei schwarz-glänzende Schwielen auf. Die zwischen 15 und 30 mm großen Hausbock-Larven sind gelblich-weiß gefärbt und kaum sichtbar behaart. Ein Hausbockweibchen legt zwischen 50 und 160 elliptisch geformte, etwa 2 mm große Eier in rissiges Holz ab. Jährlich sind zwischen vier und sieben Gelege möglich. Die hieraus schlüpfenden Larven bohren sich ins Holz und verbleiben hier zwischen drei und zehn Jahre lang, bis sie sich verpuppen. Die Verpuppung dauert etwa ein Vierteljahr. Hausböcke können erhebliche Schäden am Holz verursachen. Wenn aus Holz gefertigte tragende Teile eines Gebäudes von Hausbock-Larven befallen sind, kann es sogar zu einer Gefährdung der Statik kommen. Zur Eiablage bevorzugen Hausböcke Nadelhölzer. Diese erhalten vergleichsweise viel Eiweiß, das die Tiere für ihre Entwicklung unbedingt benötigen. Innerhalb von Gebäuden befällt der Schädling meist Dachstuhlkonstruktionen. Draußen findet man ihn meist in Masten oder Zaunpfählen, die aus geeigneten Holzarten gefertigt sind.

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